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Die Insel Namua vor der Ostküste Upolus
Foto: A. Deissner

Die Aleipata Islands befinden sich an der Ostküste Upolus, so benannt nach dem District Aleipata. - Die Inseln Fanuatapu, Nuutele und Nuulua sind unbewohnt, nur auf der Insel Namua befindet sich ein kleines Resort für Touristen. Matai Yeti verwöhnt seine Gäste mit drei Mahlzeiten pro Tag. Sie wohnen in kleinen Strandfales, ca. 1 Kilometer vom Festland Upolus entfernt auf einer tropischen Insel.

Die Überfahrt nach Namua erfolgt von dem kleinen Ort Satitoa aus mit einem kleinen Motorboot. Die Anlegestelle befindet sich ca. 100 Meter südlich der Kirche von Satitoa, wo Sie einen kleinen Bootssteeg sehen. - Dort steht eine ca. 5 Meter lange Stange mit einem roten Tuch an deren Ende. - Damit solange winken, bis Sie von der Insel aus gesehen werden.....kein Witz ! Da es auf Namua Island kein Geschäft gibt, empfiehlt es sich, das Bier davor einzukaufen.

Ca. 1,5 Km südlich der Bootsanlegestelle befindet sich der Hafen von Aleipata. - Dort betreibt der Schweizer Stephane Aubry die Tauchschule Moanalei Dive'n Surf. Von hier aus können Tauchgänge oder Schnorcheltouren entlang des Riffs unternommen werden. Viele Seeschildkröten, Delphine, Rochen, Riffhaie und andere Meeresbewohner lassen sich hier beobachten.
Auch ausgedehnte Kajaktours unter ortskundiger Führung lassen sich von hier aus zu den vorgelagerten Inseln unternehmen.

Namua Island ist ein erloschener Krater direkt am Riff, dessen Aussenseite bereits hinter dem Riff versunken ist, die geschützte Innenseite liegt innerhalb des Korallenriffs. - Sehr gute Möglichkeiten zum Baden und Schnorcheln. Bei Ebbe kann man in ca. einer Stunde rund um die Insel wandern. - Trekking-Sandalen mit rutschfesten Sohlen sind empfehlenswert, da die Felsen durch die Brandung sehr rutschig sind.

Von Namua aus lassen sich auch Motorboot oder Kajak-Exkursionen zu den anderen Inseln buchen.

Fanuatapu Island liegt ca. 1,5 km östlich von Namua direkt am Riff. Da die Wellen sich hier von beiden Seiten brechen, gestatlen sich Kajakfahrten dorthin mitunter als schwierig. Auf die Insel führen steile Treppen zu  einen automatischen Leuchtturm, da hier die Containerschiffe aus Neuseeland in geringen Abstand an den Felsklippen der Insel vorbeifahren.

Die Insel Nuutele ist die größte der Aleipata-Island und ist, geologisch gesehen, ebenfalls ein Vulkankrater, der ca. 250 Meter aus dem Meer steil emporsteigt. Die Insel liegt ca. 2 km ausserhalb des Riffs und ist an deren Westseite mit Motorboot oder Kajak zu erreichen. Dort befindet sich ein verlassenes Fale, wo man sich gegen Regen schützen und auch übernachten kann. Direkt hinter dem Fale führt ein steiler Trail zum Kraterrand - Vorsicht, große Steinschlaggefahr !
Die Südostseite Nuuteles stellt den Innenteil des Kraters dar. Ein langer Sandstrand erstreckt sich über ca. 800 Meter, das Landen auf diesen Beach ist jedoch wegen der hohen Brandung und den Korallenbänken vor dem Strand sehr gefährlich. - Im Inneren des Kraters lassen sich noch Grundrisse einer früheren Leprastation erkennen.

Die Insel Nuulua ist etwas kleiner als Nuutele und liegt ca. 1 km östlich von Nuutele. Sie ist nur sehr schwer erreichbar. Starke Strömungen, hohe Wellen und steile Felsen machen eine Landung, wenn überhaupt, nur an der Ostseite der Insel möglich. Anlegen mit dem Motorboot ist nicht möglich, mit dem Seekajak nur bei sehr ruhiger Wetterlage. - Namua ist ein Vogelschutzgebiet, auf dem zahlreiche Seevögel brüten.

Die Insel Nuusafee liegt ca. 20 km westlich von Aleipata ca. 2 Km vor der Südküste Upolus. Die Insel befindet sich direkt am Riff an einer Korallenbank. Ein traumhafter Sandstrand befindet sich auf der Südseite. - Sehr gutes Schnorchelrevier aber starke Strömungen! Es gibt zwar kein Wasser aber viele Kokosnüsse....

 

 
 
 
 
 
 
 
 

Die Überfahrt erfolgt mit dem Motorboot.
Foto: A. Deissner

Inselidyll
Foto Gerd Krauskopf

Fales auf Namua

Die Fales stehen direkt am Strand
 
Strom und Telefon leider nicht vorhanden.

Das Insel-Paradies Namua vom Festland aus gesehen.


Foto: A. Deissner
Insel Nuusafee

Foto: A. Deissner
Insel Nuutele

Foto: A. Deissner
Südküste Nuulua

Foto: A. Deissner
Südostküste Nuuteles

Foto: A. Deissner
Felsloch an der Küste Nuuluas

Die  unbewohnten Inseln Nuutele und Nuulua, ca. 4 km südlich von Namua sind am besten mit dem Kajak zu erreichen.


Foto: A. Deissner
Ansicht Nuuluas von Osten

Upolu vom Kraterrand Nuuteles aus gesehen

Die Insel Fanuatapu von Namua aus gesehen

Die unbewohnten  Inseln Nuutele und Nuulua aus der Vogelperspektive.
Foto: Erica Heider

Blick von Fanuatapu Richtung Süden