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Abendstimmung

Der Inselstaat Samoa besteht aus 10 Inseln mit einer Gesamtfläche von ca. 2.900 km², von denen die Hälfte dauerhaft bewohnt ist.  Damit ist Samoa flächenmäßig etwas größer als Vorarlberg.

Samoa liegt, ungefähr 800 km nordöstlich des Königreichs Tonga und ca. 1000 km östlich von den Fiji-Inseln entfernt auf 13,35 Grad südlicher Breite und 172, 20 Grad westlicher Länge - nur 35 km östlich der Datumsgrenze.

Geologisch gesehen befindet sich Samoa auf dem „Ring of Fire“, einem Gebiet rund um das Pazifische Becken, das aufgrund der Plattentektonik seismisch besonders aktiv ist. Direkt unter Samoa befindet sich ein sogenannter „Hot Spot“, der, ähnlich wie bei den hawaiianischen Inseln, in periodischen Abständen Löcher in die Erdkruste brennt und so oft für jahrelange Eruptionen sorgt. – Der letzte Ausbruch fand in den Jahren 1905 bis 1911 statt, der weite Teile der Nordküste Savaiis mit dünnflüssiger Lava überzog.

Samoa verdankt seine Entstehung diesen tektonischen Kräften, die sich in den über 600 erloschenen Vulkankratern zeigen, welche sich über die samoanischen Inseln erstrecken. Einige davon sind heute mit Regenwasser gefüllt, wie z.B. der Lake Lanoto’o, einem Kratersee ca. 15 km von der Hauptstadt Apia entfernt. Zudem finden sich heute noch zahlreiche „Lava-Tubes“, das sind weitverzweigte Höhlensysteme, die entstanden, als sich die Oberfläche der Lava abkühlte und die Lavaströme in unterirdischen Tunneln weiterflossen. – Derzeit sind jedoch keine vulkanischen Aktivitäten zu beobachten.

Die Inseln Upolu und Savaii sind teilweise von einem Korallenriff umgeben, in deren türkisfarbenen Lagune sich eine unglaubliche Vielfalt an maritimen Leben abspielt und den Samoanern als schier unerschöpfliche Nahrungsquelle dient. Fisch wird noch mit Wurfnetzen, bzw. vom Outrigger-Boot aus gefangen und ist neben Taro, Brotfrucht, Mangos, Papayas, Bananen oder Kokosnüssen das wichtigste Grundnahrungsmittel in Samoa.

Durchaus häufig anzutreffen sind Meeresschildkröten, die in Samoa eines ihrer letzten Rückzugsgebiete haben. Oft werden sie irrtümlich mit Fischernetzen gefangen und dann in eigens dafür vorgesehenen Biotopen gesundgepflegt, bevor sie wieder ins Meer entlassen werden.

Mit etwas Glück lassen sich zwischen Juni und September auch Familien von Buckelwalen in Samoa beobachten, die hier mit ihren Jungtieren auf ihren Weg nach Norden, bzw. Süden Rast einlegen. - Delphine leben das ganze Jahr in den Küstengewässern rund um die samoanischen Inseln. Bei Bootausflügen sind sie unsere ständigen Begleiter.

Das Klima ist tropisch mit Temperaturen zwischen 30 – 35 Grad in der Regenzeit zwischen November und April, 25 – 30 Grad zwischen Mai und Oktober, wenn die beste Reisezeit und „Hauptsaison“ in Samoa ist. Die durchschnittliche Luftfeuchtigkeit von 60 – 80 % wird jedoch aufgrund des ständigen Windes als nicht allzu unangenehm empfunden; kurze heftige Regenfälle werden in der Regel schnell von Sonnenschein abgelöst.

Das Landesinnere der beiden großen Inseln Upolu und Savaii ist weitestgehend unbewohnte Naturlandschaft mit ausgedehnten Regenwäldern, vielen Flußläufen und einer unberührten Berglandschaft; der höchste Berg Samoas ist der Mt. Silisili mit 1.850 Metern Höhe.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Foto: Willi Tauscher

Faserblüte.
Foto: Erica Heider

Kolonie von Baumpilzen.

Bürstenbaumblüte.
Foto: Erica Heider

Teuilla, die Nationalblume Samoas 
Foto: Erica Heider

... haben immer Saison!